UdK Zukunftstag

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Wie soll die UdK in der Zukunft aussehen? Wie wollen wir lernen? Wie soll sich die Zusammenarbeit miteinander gestalten und was erwarten wir von einer Kunsthochschule in der Zukunft? Über 300 Mitarbeiter*innen, Lehrenden und Studierende der UdK trafen sich im UdK Gebäude in der Bundesallee, um sich einen Tag lang über die Zukunftsvisionen und die möglichen Änderungen auf dem Weg dorthin auszutauschen.

Es gab viele Fragen an dem Freitagmorgen. Sobald man sich dem UdK Gebäude in der Bundesallee näherte, vernahm man eine Performance von dem Balkon des Gebäudes. Studenten verlasen von dort Fragen, die sie für den Zukunftstag mitgebracht hatten. Beim Eintreten in die Eingangshalle erhielt man weitere künstlerische Darbietungen, jeder versuchte zur Auseinandersetzung mit dem Thema etwas beizusteuern.

Im anschließenden Plenum wurden Denkanstöße geboten. So gab beispielsweise Eva Blimlinger, Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien, Einblicke in die österreichische Universitätsstruktur und ermutigte zur Änderung von Strukturen. Josefine Meibert wiederum, studentischen Vizepräsidentin der privaten Zeppelin-Universität, stellte ihre Funktion und Einbindung in Prozesse der Uni vor. »Einfach machen.« antwortete sie auf die Frage eines Studenten der UdK und ermutigte zur studentischen Teilhabe an universitären Prozessen.

In fast 20 Workshops zu Themen wie Interdisziplinarität, Gender, Internationalität oder Transformation wurde in der zweiten Hälfte des Zukunftstages diskutiert, gesammelt, gespielt und nachgedacht. Die Bandbreite der Teilnehmer, der repräsentierten Studiengänge und die Verschiedenheit der Perspektiven bot die Möglichkeit Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Jeder konnte mitreden und seine Vision teilen - und nutzte dies aktiv.

Institutionen die sich mit aktuellen Herausforderungen auseinandersetzen möchte, müssen sich auch stets in Frage stellen und ihre eigene Position hinterfragen um die eigene Relevanz zu wahren und das gesteckte Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Der Zukunftstag der UdK bot hierzu die Möglichkeit und es bleibt spannend, welches Echo darauf folgt.