Hybrid Plattform @ Innovation Interface Berlin

Nach dem Auftakt im letzten Jahr in Lissabon war die Hybrid Plattform auch 2014 erneut als erfolgreiches Innovationsprojekt und Teil der Berliner Wissenschafts- und Kreativszene beim Innovation Interface eingeladen. Dieses Networking-Event wurde von Projekt Zukunft – angesiedelt bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung – im Rahmen von Cross Innovation veranstaltet und fand am 24. März in Berlin statt. Cross Innovation ist Teil des Interreg IVC Programmes und wird mit EU Mitteln finanziert.

Zum Innovation Interface kamen kollaborative und nutzerorientiere Akteure aus dem Innovations- und Kreativbereich zusammen, um neuartige Lösungen für die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der europäischen Gesamtwirtschaft zu erarbeiten. So vernetzten sich auf Einladung der Berliner Senatsverwaltung innovative Unternehmen und tauschten sich mit den kommunalen und wissenschaftlichen Projektpartnern aus. Die TeilnehmerInnen kamen aus den elf europäischen Städten Birmingham, Amsterdam, Rom, Berlin, Lissabon, Stockholm, Tallin, Vilnius, Pilsen, Linz und Warschau.
Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU's). In der ersten Hälfte des Tages konnten die Teilnehmenden in interaktiven und branchenübergreifenden Workshops Zukunftsthemen aus den Bereichen Kommunikation, Energie, Gesundheit, Technologie, Logistik und Politik diskutieren und vorstellen. Ich war Teil eines kleinen Teams, das ein Konzept im Bereich »Neue Arbeitskultur« erarbeitete. Unser Ansatz verfolgte den Aufbau einer Plattform namens »Co-Opertion Centre« (aus engl. Cooperation und Competition), die europaweit Co-Working Spaces im Kreativbereich vernetzt und aus der sich potentielle Kunden Partner suchen können. Letztere hätten wiederum die Möglichkeit je nach Bedarf des Auftraggebers lokale oder internationale Cluster zu bilden und sich untereinander sowie mit dem Kunden auszutauschen – eine kundenspezifische, Grenzen übergreifende Dienstleistung.
Dieser Ideenworkshop war eine gute Vorbereitung für die zweite Tageshälfte, die sich bilateralen Treffen widmete. Hier trafen die einzelnen Akteure gezielt aufeinander, um Schnittmengen zu erörtern bzw. sich über eine mögliche Zusammenarbeit auszutauschen. Neben dem starken Interesse an der Hybrid Plattform, war es sehr erfreulich neue Kontakte zu nationalen und internationalen MitstreiterInnen zu knüpfen. Wir führten interessante Diskussionen über Kommunikationsformate und -strategien und tauschten unsere jeweiligen Erfahrungen aus. Eine Erkenntnis dabei war, dass es besonders lohnenswert wäre, noch stärker als bisher Best Practices des innovativen Arbeitens zu vermitteln und daran zu zeigen, wie sich Innovationen in andere Branchen überführen lassen könnten.
Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortführung des begonnen Austauschs, das nächste Treffen des Innovation Interface und neue Fragestellungen, die die Zukunft so mit sich bringt!

- Kathrin Engler

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