Bericht - 12. Forum Wissenschaftskommunikation

Erstmalig war die Hybrid Plattform bei dem Forum Wissenschaftskommunikation vertreten, welches bereits zum zwölften Mal stattfand. Der diesjährige Themenschwerpunkt »Wissenschaft und Kunst« lockte uns – Nina Horstmann und Ewelina Dobrzalski – nach Essen, wo wir auch die Hybrid Plattform mit einem Vortrag und Poster vorgestellt haben.

Der Begriff der »Wissenschaftskommunikation« war es, der uns im Vorfeld zweifeln ließ, ob das Forum auch für unsere Arbeit der richtige Ort ist. Der Auftrag der Hybrid Plattform ist es nicht, Wissenschaft zu kommunizieren, sondern den Dialog und Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik und zwischen der TU und der UdK Berlin herzustellen. Bedenken bestanden, ob Wissenschaftskommunikation als eine Form der einseitigen Informationsverbreitung – ggf. mithilfe von Kunst – gesehen wird und die Diskussionen entsprechend laufen würden.

Diese Ängste wurde jedoch durch die inspirierende Keynote von Prof. Dr. Michael John Gorman, dem Direktor von BIOTOPIA, aus dem Weg geräumt bzw. aufgegriffen. Er wies dezidiert darauf hin, dass die Funktion von Kunst mehr sein muss, als die bloße Illustration von wissenschaftlichen Inhalten und die von ihm vorgestellten und sehr inspirierenden Beispiele verdeutlichten die Bandbreite der Möglichkeiten. Ein Anschauen der Keynote, die veröffentlicht wurde, lohnt sich!

Die drei Tage des Forums boten auch eine solche Bandbreite an Themen und Projekten, dass jeder Versuch der Definition oder Abgrenzung von ‚Wissenschaftskommunikation‘ schnell außeracht gelassen wurde. Mit Freude haben wir das TU Projekt »Mind the Funghi« vertreten gesehen und auch unsere »Hybrid Encounter« Partner die Schering Stiftung, wie auch unsere »Hybrid Future« Partner das Futurium, vor Ort getroffen. Ein Blick in das Progamm und die Abstracts lohnt sich auf jeden Fall für alle, die einen Einblick in aktuelle Projekte, Initiativen und Einrichtungen suchen.

Nina & Ewelina