Kulturen des Wissens – Lehrkooperation von TU Berlin und UdK Berlin

„The machine as seen at the end of the mechanical age“, Umschlagabbildung des Ausstellungskatalogs, Museum of Modern Art, New York, 1968 (Entwurf: Anders Österlin, nach einem Foto von Alicia Legg).

Fritz Eisel: Der Mensch bezwingt den Kosmos (Glasmosaik, Rechenzentrum Potsdam, 1972) Foto: Hans-Christian von Herrmann

Kulturen des Wissens: Im Wintersemester 17/ 18 startete eine neue Lehrkooperation zwischen dem Masterstudiengang „Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik" der TU Berlin und der UdK Berlin. ProfessorInnen aus verschiedenen Fakultäten und Fachgebieten der UdK Berlin haben den Studierenden der TU Berlin einen Einblick in Ihre Forschungs- und Arbeitsfelder gegeben und so zu einem weiteren produktiven Austausch zwischen beiden Universitäten in der Lehre beigetragen. Im Sommersemester wird dieser Austausch nicht nur fortgesetzt, sondern auch erweitert, denn über das Studium Genrale ist eine Auswahl an Seminaren an der TU Berlin auch für Studierende der UdK Berlin geöffnet.

Fragestellung und Inhalte

Der Schwerpunkt „Kulturen des Wissens" im MA-Studiengang „Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik" der TU Berlin behandelt Wissenschaft und Technik als maßgebliche Faktoren, über die das geschichtlich wandelbare Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zum Leben und zur Natur im Ganzen immer wieder neue Formen annimmt. Die Beschäftigung mit Literatur und Kunst fördert dabei die Einsicht in die konstitutive Bedeutung von kulturellen Praktiken wie Schreiben, Lesen, Sammeln, Ordnen und Berechnen. Ein besonderes Interesse gilt der Produktion, Speicherung und Zirkulation von Wissen im Übergang von Büchern und Bibliotheken zu global vernetzten Arbeitsplätzen und Datenbanken. Damit wird zuletzt auch immer wieder die Frage aufgeworfen, wie sich die im 19. Jahrhundert entstandenen Geisteswissenschaften unter den gänzlich veränderten Bedingungen einer digitalen Wissenskultur künftig in der Nachbarschaft zu Natur- und Technikwissenschaften positionieren können. Die Lehrkooperation zwischen TU Berlin und UdK Berlin soll insbesondere die Aufmerksamkeit für zeitgenössische Phänomene und Entwicklungen schärfen und dazu beitragen, Beschreibungsfähigkeiten für das gegenwärtige und künftige Leben in künstlichen, aus Wissenschaft und Technik gemachten Umgebungen zu entwickeln.

Zielgruppe

Die Lehrveranstaltungen der ProfessorInnen der UdK Berlin, die im Rahmen des MA-Studiengangs „Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik" angeboten werden, richten sich an Studierende der TU Berlin. Zugleich besteht die Möglichkeit, für die Studierenden der UdK, an einer Auswahl von Seminaren der TU Berlin (Fachgebiet Literaturwissenschaft, Wissens- und Technikgeschichte), im Rahmen des Studium Generale, teilzunehmen.

Unterstützung durch die Hybrid Plattform

Unterstützung und Kommunikation