Geschichte

Die Hybrid Plattform entstand ursprünglich als eines von fünf Handlungsfeldern des von 2008 bis 2010 durchgeführten Projekts »Nachhaltige Vitalisierung des kreativen Quartiers auf und um den Campus Charlottenburg« (NAVI BC). Im Zentrum stand das wichtige Anliegen, Wissenschaft und Kunst zu verknüpfen, um den Campus Charlottenburg national und international zu einem noch attraktiveren Standort für ForscherInnen, UnternehmerInnen und Kreative zu gestalten.

Im Jahre 2011 wurde aus dem Vorhaben der Hybrid Plattform ein eigenständiges und an den Universitäten selbst angesiedeltes Projekt, geleitet von zwei ProjektleiterInnen aus den beiden Universitäten: Barbara Stark (TU Berlin, Leiterin der Abeilung Forschung) und Prof. Dr. Christoph Gengnagel (UdK Berlin, FG Konstruktives Entwerfen und Tragwerksplanung). Die inhaltliche Ausrichtung der Hybrid Plattform wurde von den Projektleitern sowie von WissenschaftlerInnen und Lehrenden der TU Berlin und der UdK Berlin konzipiert.

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wurde 2013/2014 eine Begleituntersuchung der Hybrid Plattform und ihrer Projekte – geleitet von der Sozialwissenschaftlerin Dr. Maria Oppen – durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in die Projekte zurückgespielt und in das Arbeitsprogramm der Hybrid Plattform aufgenommen.

Die Plattform wurde in ihrer ersten Phase von April 2011 bis Juni 2015 gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung innerhalb der Initiative «Projekt Zukunft» der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin.

Seit 2015/2016 wird die Hybrid Plattform mit Mitteln der beteiligten Hochschulen getragen. Vier ProjektleiterInnen repräsentieren die beiden Universitäten in Forschung, Lehre und Verwaltung: Neben Barbara Stark und Prof. Dr. Christoph Gengnagel sind dies Prof. Dr. Stefan Weinzierl (TU Berlin, FG Audiokommunikation) und Prof. Kora Kimpel (UdK Berlin, FG Grundlagen der Gestaltung mit digitalen Medien).

Im Rahmen der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« wurde die Hybrid Plattform im Jahre 2016 in einem bundesweiten Wettbewerb als eines von 100 Projekten als »Ausgezeichneter Orte im Land der Ideen« prämiert.