lab:present – Angehende WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen präsentieren interdisziplinäre Forschung

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Das Team von lab:present organisiert neben einer Lehrveranstaltung für Studierende auch eine Reihe von Seminaren mit Vorträgen und Diskussionen, bei denen Sprecher der Udk Berlin und TU Berlin die Verbindung von Kunst und Wissenschaft thematisieren.

Dies Veranstaltungsreihe geht am 27. Juli um 16 Uhr in der Villa Bell (Gerhard Ertl Center) in die zweite Runde. Chilenische Künstlerin Michelle-Marie Letelier wird ihr Projekt »Offshore Pathways« vorstellen, welches ab September auf der Biennale in Buenos Aires zu sehen sein wird. Im Anschluss wird Andrea Heilrath von lab:present den physikalischen Begriff der Entropie beleuchten, welcher das künstlerische Projekt komplementiert.

27. Juli 2017, 16 Uhr, in der Villa Bel (Gerhard Ertel Center), Marchstraße 6, auf dem TU Campus.
Kontakt: Fabian.Kruse(at)tu-berlin.de

Die Veranstaltungen sind öffentlich und der Eintritt ist frei.

Vergangene Gäste waren:

Jan Verwoert, Kurator und Gastprofessor an der UdK Berlin zu der Frage »Wie verhalten sich Abstraktion und Materialität zueinander (in zeitgenössischer Kunst und Wissenschaft)?« (30.06.2017)

Prof. Dr. Martin Kiel, Gastprofessor am Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation der UdK Berlin.

Fragestellung und Inhalt

lab:present ermöglicht StudentInnen der TU Berlin und der UdK Berlin Projekte und Arbeiten, welche im Rahmen ihres Studiums entstanden sind, einem breiten Publikum zu präsentieren. Oftmals entstehen im Rahmen der universitären Lehre interessante und spannende studentische Projekte, die aber in den Praktika und Seminaren versteckt bleiben und lediglich als Anfängerübung konzipiert werden. lab:present sieht hier ein großes Potential angehender Wissenschaftler und Künstler, welches bisher ungenutzt bleibt und dessen Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden sollte.

Das hier vorgestellte Projekt unterstützt die – primär naturwissenschaftlichen – Studierende ihre Werke, Laborergebnisse, Studien und Berechnungen für andere Kontexte aufzuarbeiten und allgemeinverständlich zu präsentieren. Die Studierenden können ihre eigenen Arbeiten und die anderer kritisch beurteilen und die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Präsentationsformen gegeneinander abwägen.

Darüber hinaus üben die Studenten und Studentinnen im Rahmen von lab:present in einer Gruppe effizient und zuverlässig zu arbeiten und zu kommunizieren. Hierzu lernen sie auch, sich für eine Veröffentlichung relevanten Einrichtungen zu vernetzen. Sie können abschließend ihre Ergebnisse vor einem breiten Publikum präsentieren und diskutieren. Nicht zuletzt werden sie so zu Botschaftern einer interdisziplinären und freien universitären Lehre.

Nutzen und Zielgruppe

Zielgruppe sind alle Studenten und Studentinnen der TU Berlin und der UdK Berlin, welche den Wunsch verspüren eines ihrer Kunst-Wissensschaftsprojekte oder -arbeiten einem Publikum professionell zu präsentieren. Dies kann zum Beispiel in Form von Vorträgen, Videos, Kunstinstallationen oder sogar effektvollen Visuals in Berliner Clubs passieren.

lab:present möchte vernetzen und das Produkt universitärer Lehre, also studentische Arbeiten dort zeigen wo sie nicht per se erwartet werden. Die Studenten und Studentinnen lernen auf diese Weise ihre Arbeiten ohne Netz und doppelten Boden zu vertreten und zu erklären. Jenseits des sicheren Raumes ihrer Lehrveranstaltungen und Studiengänge wird ihre Arbeit in der Diskussion interdisziplinär.

Eine weitere Zielgruppe findet sich unter denen, welche sich einer studentischen Lehre verpflichtet fühlen. Wir unterstützen insbesondere Studenten und Studentinnen, die Lehrvideos und andere Lehrformate für ihre Kommilitonen und Kommilitoninnen entwickeln wollen.

Unterstützung durch die Hybrid Plattform

Die Hybrid Plattform hat das Projekt bei der Antragsstellung unterstützt und begleitet es nun in der Umsetzung und in der Kommunikation.