lab:present – Angehende WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen präsentieren interdisziplinäre Forschung

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© Robert Richter

Fragestellung und Inhalt

lab:present ermöglicht Studenten und Studentinnen der TU Berlin und der UdK Berlin Projekte und Arbeiten, welche im Rahmen ihres Studiums entstanden sind, einem breiten Publikum zu präsentieren. Oftmals entstehen im Rahmen der universitären Lehre interessante und spannende studentische Projekte, die aber leider in den Praktika und Seminaren versteckt bleiben und lediglich als Anfängerübung konzipiert werden. lab:present sieht hier ein großes Potential angehender Wissenschaftler und Künstler, welches bisher ungenutzt bleibt und dessen Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden sollte.

Das hier vorgestellte Projekt unterstützt die – primär naturwissenschaftlichen – Studierende ihre Laborergebnisse, Studien und Berechnungen für andere Kontexte aufzuarbeiten und allgemeinverständlich zu präsentieren. Die Studierenden können ihre eigenen Arbeiten und die anderer kritisch beurteilen und die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Präsentationsformen gegeneinander abwägen.

Darüber hinaus üben die Studenten und Studentinnen im Rahmen von lab:present in einer Gruppe effizient und zuverlässig zu arbeiten und zu kommunizieren. Hierzu lernen sie auch, sich für eine Veröffentlichung relevanten Einrichtungen zu vernetzen. Sie können abschließend ihre Ergebnisse vor einem breiten Publikum präsentieren und diskutieren. Nicht zuletzt werden sie so zu Botschaftern einer interdisziplinären und freien universitären Lehre.

Nutzen und Zielgruppe

Zielgruppe sind alle Studenten und Studentinnen der TU Berlin und der UdK Berlin, welche den Wunsch verspüren eines ihrer Kunst-Wissensschaftsprojekte oder -arbeiten einem Publikum professionell zu präsentieren. Dies kann zum Beispiel in Form von Vorträgen, Videos, Kunstinstallationen oder sogar effektvollen Visuals in Berliner Clubs passieren.

lab:present möchte vernetzen und das Produkt universitärer Lehre, also studentische Arbeiten dort zeigen wo sie nicht per se erwartet werden. Die Studenten und Studentinnen lernen auf diese Weise ihre Arbeiten ohne Netz und doppelten Boden zu vertreten und zu erklären. Jenseits des sicheren Raumes ihrer Lehrveranstaltungen und Studiengänge wird ihre Arbeit in der Diskussion interdisziplinär.

Eine weitere Zielgruppe findet sich unter denen, welche sich einer studentischen Lehre verpflichtet fühlen. Wir unterstützen insbesondere Studenten und Studentinnen, die Lehrvideos und andere Lehrformate für ihre Kommilitonen und Kommilitoninnen entwickeln wollen.

Unterstützung durch die Hybrid Plattform

Die Hybrid Plattform hat das Projekt bei der Antragsstellung unterstützt und begleitet es nun in der Umsetzung und in der Kommunikation.